Wirtschaft auf dem Kopf - 10 Jahre Gemeinwohl-Ökonomie

 

 

Die Gemeinwohl-Ökonomie will darauf hinweisen, das eine "Verkehrte Wirtschaft" Normalzustand geworden ist und es nun an uns allen liegt, diese wieder auf die Füße zu stellen. Die Social Media Kampagne läuft vom 5. bis 15. Oktober 2020. Den Statements der Bewegung schließe ich mich an:

 

  • 5.10.: Während der Coronakrise waren systemerhaltende Jobs, wie zum Beispiel Pflege- oder Supermarktkräfte, in aller Munde. Dass diese essentiellen Arbeitskräfte meist zu den am wenigsten bezahlten gehören, finden wir nicht fair!
  • 6.10.: Ob es fairer ist, wenn lokale Unternehmen mehr oder weniger Steuern zahlen, ist oft eine Frage, die die Gesellschaft spaltet. Dass aber ganz Europa um faire Steuern von Multimilliarden-Konzernen kämpfen muss, ist ganz klar nicht tragbar!
  • 7.10.: Regionale Bauern erleben heutzutage einen immensen Preisdruck von Supermarktketten und Diskontern. Es müssen Kosten gespart werden, um konkurrenzfähig zu bleiben, und die Konsequenz davon erleiden leider oft die Tiere.
  • 8.10: In unserer Gesellschaft wird es immer noch als normal angesehen, wenn Kleidung von Kindern unter menschenunwürdigen Zuständen hergestellt wird. Wir finden fair produzierte Kleidung sollte gefördert werden, damit sie auch für die breite Masse leistbar wird!
  • 9.10.: Hohes BIP = hohe Lebensqualität? Leider nein! Das BIP ist insofern ein ungeeignetes Maß, als dass es weder die Verteilung des Vermögens, noch die Zufriedenheit der Bevölkerung misst.
  • 10.10.: Diverses Obst und Gemüse wird momentan aus Ländern weltweit geliefert, obwohl regionale Bauern dieselben Produkte anbieten. Besonders fragwürdig ist es, wenn die weitgereisten Güter weniger kosten als die lokal angebauten..
  • … weitere folgen

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